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Bereitgestellt: 08.09.2020

Wozu ein Bettag?

Betende Haende<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-herrliberg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>286</div><div class='bid' style='display:none;'>4071</div><div class='usr' style='display:none;'>89</div>
Warum feiern wir eigentlich Bettag? Man könnte antworten: Weil die Tagsatzung 1832 es so beschlossen hat. Seine eigentliche staatspolitische Bedeutung gewann der Bettag dann mit der Gründung des Bundesstaates 1848. Die Feier des Bettags sollte die gemeinsame christliche Tradition und Verwurzelung betonen und die Toleranz und den Respekt gegenüber Andersgläubigen und politisch Andersdenkenden fördern.
Pfr. Matthias Dübendorfer,
Im Laufe der Geschichte hat sich der Bettag in Bedeutung und Inhalt stets verändert und dem gesellschaftlichen Wandel anzupassen gewusst. Eines aber ist konstant geblieben: Der Bettag beansprucht Öffentlichkeitscharakter, hat eine politische Dimension. Angesichts des Diskurses um die Rolle von Kirchen und Religionen in der säkularen Gesellschaft erweist er sich als bleibend aktuell.

Von da her erklärt sich auch die Tradition, dass am Bettag nicht eine Pfarrperson predigt, sondern eine Persönlichkeit aus Politik oder Gesellschaft auf die Kanzel steigt. In Herrliberg übernimmt die Bettagspredigt dieses Jahr Peter Hutzli, lange Jahre Mitglied der Herrliberger Kirchenpflege. Er wird sich der Frage widmen, warum wir Bettag feiern und wie aktuell er heute noch ist.

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation verzichten wir im Bettags-Gottesdienst auf die Abendmahlsfeier.

Gottesdienst zum Bettag
Sonntag, 20. September, 10:30 Uhr
Kirche Tal Herrliberg