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Wie politisch darf Kirche sein?

2019_Bettag_Derrer<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-herrliberg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>286</div><div class='bid' style='display:none;'>3803</div><div class='usr' style='display:none;'>89</div>
"Wenn sich die Kirche politisch äussert, dann nimmt sie regelmässig für die linke Seite Partei." Dieser Vorwurf wird immer wieder erhoben.
Matthias Dübendorfer,
Andererseits gilt die protestantische Arbeitsmoral doch als Fundament und Basis unserer liberal-kapitalistischen Gesellschaftsordnung. Wie geht das zusammen? Sollen und dürfen sich Kirchenleute überhaupt zu politischen Themen äussern, oder haben sie sich auf das individuelle Seelenheil ihrer "Schäfchen" zu beschränken? Besteht nicht die Gefahr, dass durch politische Stellungnahmen all jene Kirchenmitglieder vor den Kopf gestossen werden, die eine andere politische Haltung vertreten?

In ihrer Gastpredigt zum Eidgenössischen Buss- und Bettag wird Ruth Derrer Balladore nach Antworten auf diese und ähnliche Fragen suchen. Als Präsidentin der Liberalen Fraktion der Zürcher Kirchensynode sitzt sie an der Schnittstelle von Kirche und Politik und ist gleichzeitig als Juristin und Outplacement-Beraterin mit den wirtschaftlichen Realitäten aufs Beste vertraut.

Sonntag, 15. September, 10:30 Uhr
Kirche Wetzwil